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Tierquäler in Dresden unterwegs

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1 Tierquäler in Dresden unterwegs am Sa Jun 05, 2010 6:22 am

Admin


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Tierquäler wüten auf Cunnersdorfer Weide
Von Sven Ellger und Philipp Runge
In der Nacht zum Freitag griffen die Täter zwei Tiere mit einem Messer an. Die Anwohner sind schockiert.
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Sabine Günther ist schockiert. Tierquäler griffen ihre Tiere an. Das Alpakakamel überlebte. Ein Lamm musste eingeschläfert werden. Foto: brennpunktfoto
Tierquälerei in Cunnersdorf: In der Nacht zum Freitag gingen unbekannte Täter mit einem Messer auf einer Weide auf ein Alpakakamel und ein Schaf los. Dem Alpaka stachen sie in den Hinterkopf, dem Schaf schnitten die Tierhasser ein Hinterbein ab. Das Schaf musste eingeschläfert werden.

„Ich bin jetzt noch ganz geschockt“, sagt Besitzerin Sabine Günther. Die 38-Jährige hat in Cunnersdorf mehrere Tiere auf der Weide am Alten Eichbuschweg stehen und wohnt mit ihrer Familie gegenüber. Sie bemerkte am Morgen die kaputten Zäune der Weide und fand dann die verletzten Tiere.

Alpaka überlebt schwer verletzt

„Das erst wenige Monate alte Alpaka kam schwer verletzt auf mich zugehumpelt.“ Es konnte vom Tierarzt behandelt und gerettet werden. Das Tier erhielt Schmerzmittel und Antibiotika.

Dem Schaf-Lamm konnte der Veterinär jedoch nicht helfen. „Die Mutter wird noch zwei Wochen nach ihrem Kind schreien“, sagt Tierarzt Hermann Gläßer.

Die Cunnersdorfer waren gestern schockiert von der Tat. „So etwas macht kein normaler Mensch“, sagt Gunther Mai. Der 43-Jährige half am Freitag, den Zaun zu reparieren. Vor allem die Kinder der Familie seien traurig. „Das war mein Lieblingsschaf. Es hieß Minijumper, weil es immer so viel rumgehüpft ist“, sagt Jenny, die zehnjährige Tochter von Sabine Günther. „Die Schafe sind uns allen wichtig. Viele von ihnen haben wir mit der Flasche großgezogen. Sie sind sehr zutraulich“, sagt die Besitzerin. Sie vermutet, dass das dem Lamm zum Verhängnis geworden ist.

Täter bleibt unbekannt

Wie hoch der finanzielle Schaden ist, konnte die Familie am Freitag noch nicht sagen. Auch wer die Tiere angegriffen hat und wie viele Täter es waren, ist bisher unbekannt. Sabine Günther denkt nicht, dass es sich bei den Tätern um Anwohner des Hochlands handelt. „Wir kennen uns alle und passen aufeinander auf“, sagt sie. Auch die Polizei hat noch keine Spur von möglichen Tätern. Polizeibeamte waren vor Ort. Sie ermitteln wegen Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Zudem sucht die Polizei nach Zeugen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Unbekannte in Cunnersdorf Tiere angegriffen haben. Sabine Günther berichtet, dass schon vor zwei Jahren auf einer anderen Wiese Schafe brutal getötet wurden. Die Suche blieb damals ergebnislos.

Hinweise an die Polizei unter 483 22 33

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