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Dänemark - neue Rasselisten & Einreisebestimmungen

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es tummeln sich hier ja noch eine handvoll Hundeführer die sog. Listenhunde führen...
bitte beachtet, dass es in Dänemark ab 01.07.2010 neue Reise- und haltungsbestimmungen für Sokas gibt


Gefährliche Hunde Neue Regeln ab 1. Juli 2010
Ab 1. Juli 2010 wird die Liste über verbotene Hunde in Dänemark erweitert. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen, die ihre Tiere nach Dänemark einführen.
Ab 1. Juli 2010 ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von folgenden 13 Hunderassen in Dänemark verboten, wenn sie nach dem 1. Juli 2010 angeschafft werden:

1) Pitbull Terrier
2) Tosa Inu
3) Amerikanischer Staffordshire Terrier
4) Fila Brasileiro
5) Dogo Argentino
6) Amerikanische Bulldogge
7) Boerboel
Cool Kangal
9) Zentralasiatischer Ovtcharka
10) Kaukasischer Ovtcharka
11) Südrussischer Ovtcharka
12) Tornjak
13) Sarplaninac
Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Es obliegt dem Halter des Hundes, die Rasse oder den Typ zu dokumentieren, ebenso den Zeitpunkt der Anschaffung.

Personen, die Hunde der betreffenden Rassen vor dem 1. Juli 2010 angeschafft haben, müssen den Hund auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal 2 m langen Leine führen. Der Hund muss einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen.

Alle anderen Hunde sind in Dänemark erlaubt.

Weiterhin sind alle Hundebesitzer nach dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.

Sollte ein Hund (egal welche Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen, sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.

Hier die neusten Infos über die Lage in Dänemark
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Noch ein Hinweis,lt. Hansen - Partei Fokus - für Besucherhunde:
Der Besitzer eines Hundes muss nachweisen können:
1. Wann wurde der Hund gekauft
2. Wo wurde der Hund gekauft
3. Falls Mischling - welche Rasse ist es! (das könnte schwierig werden)
ansonsten kann die dänische Polizei den Hund beschlagnahmen und der Besitzer hat dann das Recht, die erforderlichen Nachweise innerhalb eines Monats zu erbringen!
Hund bleibt derweil in Gewahrsam!!!!
Dann hat der Besitzer das Recht, gegen die Beschlagnahmung (auch innerhalb eines Monats) zu klagen - selbstverständlich ausschliesslich nach dänischem Recht und mit dänischen Kosten!

Vom Stichtag 1. Juli an sind Zucht und Verkauf dieser 13 Rassen in Dänemark verboten. Hundebesitzer, die vor dem 1. Juli in den Besitz von Kampfhunden gekommen sind, dürfen diese behalten. Allerdings gelten für sie verschärfte Haltungsvorschriften wie Maulkorb und eine kurze Leine, die maximal zwei Meter lang sein. Welpen, die nach dem Stichtag 17. März geboren sind und bis zum 1. Juli nicht verkauft sind, müssen eingeschläfert oder ins Ausland verkauft werden.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ... ssen.story

Benutzerprofil anzeigen http://www.rhs-sachsen-nord.de/
Puhhh....das ist ja eine ganz schön deftige Richtlinie!!!!

Für Züchter und seriöse Liebhaber dieser Rassen wird das ganz schön hart!!!!!

Auf der anderen Seite finde ich es auch nicht nur schlecht...denn dann bekommen leute die sich keine gedanken über rassen und deren spezifisches verhalten machen, solche hunde schwieriger in die hand...und ich denke gerade so ein ovtscharka fühlt sich in der weite auf einem großen hof mit viechern die er beschützen darf wesentlich wohler, als in der stadt mit gefühlten 50 hunden auf dem quadratmeter...

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...wobei...wenn ich sowas auf einer deutschen Züchterseite lese

"
Der Boerboel ist eine selbstbewusste und eigenwillige Hunderasse. Seine Erziehung verlangt viel Feingefühl, Geduld, Erfahrung und Konsequenz. Man kann einem Boerboel nicht unterdrücken, wie es bei anderen Gebrauchshunderassen üblich ist. Alles was man erreichen möchte, bekommt man nur durch Konsequenz und Vertrauen. Durch die verschiedenen Rassen (Bauernhunde, Herdenschutzhunde und teilweise Jagdhunde), die zum Entstehen dieser Rasse beigetragen haben, können auch die verschiedenen Charakterzüge dieser unterschiedlichen Rassen zum Tragen kommen. Die eigentliche Erziehung fängt schon bei der Mutterhündin an. Sie wird ihren Welpen in der Prägephase ihr eigenes Weltbild vermitteln. Ist die Mutter durch schlechte Sozialisierung oder Erfahrung unsicher, ängstlich oder aggressiv, so wird sie dies an ihre Welpen weitergeben. Man kann den Welpen durch unterschiedliche äußere Einflüsse (verschiedene Bodenbeläge, unterschiedliche Geräusche, Erfahrungen im täglichen Leben etc.) schon gut auf sein weiteres Leben vorbereiten, da die Gehirnverknüpfungen bis zur 16. Lebenswoche stattfinden ist es sehr wichtig, dass Ihr Welpe bis dahin viele unterschiedliche optische, akustische und taktile Reize kennen gelernt hat.

Durch seinen eigenständigen und eigenwilligen Charakter kann man von einem Boerboel nicht den Gehorsam erwarten, wie in z.B. ein Deutscher Schäferhund hat.

Um schwierige Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte man immer im Voraus denken. Trainieren Sie mit Ihrem Hund immer wieder, so dass er seine ganze Aufmerksamkeit auf Sie richtet. „Kommunizieren“ Sie mit ihm! Es fördert die Bindung, setzt klare Führungsansprüche, stellt Regeln und Strukturen fest. Diese Interaktionen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und machen den Hund auch Spaß. So eine kleine „Trainingseinheit“ kann man während des normalen Spaziergangs, beim Spiel oder auch zwischen den Mahlzeiten einlegen. Diese kleinen „Trainingseinheiten“ sollten immer wieder geübt werden. Ihr Hund wird Sie respektieren, wenn er eine vertrauensvolle Bindung aufgebaut. hat.



Leider wird man in der heutigen Zeit durch Medien und Umwelteinflüsse ziemlich verunsichert, was denn nun das “non plus ultra“ in der Hundeerziehung sein soll. Klar, dass die Auswahl einer guten Hundeschule dadurch zum heiklen Thema wird. Aus den verschiedensten „Ecken“ bekommt man die unterschiedlichsten „Wundermittel“ der einzig wahren Hundeerziehung zugesteckt. Ob Hund und Halter damit geholfen ist, oder eher den Geldbeutel des Vertreibers lassen wir an dieser Stelle stehen. Das Geheimnis der wahren Hundeerziehung steckt darin, dass es sie eigentlich nicht gibt, sondern leider nur die Erfindung der „Ware“ Hundeerziehung ist. Unseres Erachtens ist eine Erziehung von Hunden nur dann gut, wenn sie der Verhaltensbiologie der Hunde nahe kommt. Nicht im Punkto „wir bellen mit dem Hunde“ sondern wir sind kompromisslos wie Hunde, im Ankündigen und handeln. Ich selbst habe noch keinen Hund erlebt, der einen anderen Hund versucht mit Leckerli auf den Pfad der Tugend zu bringen. Beobachtet man die Tiere im Umgang miteinander, wird man sehr schnell feststellen, dass z. B. die Art der Maßregelung nichts mit unserer im Umgang mit den Vierbeinern gleich hat. Während wir aufmerksamkeitserregend, quietschend und fiepsend um unsere „kleinen“ herumhüpfen oder irgendwelche Umlenkaktionen starten, würde die Hundemutter mit Sicherheit keinerlei Energie für derartige artfremde Aktionen verschwenden. Daher nimmt der Hund unsere Art der Maßregelung meist nicht ernst, da wir uns mit der im Vorsatz geschilderten Aktion jegliche Glaubhaftigkeit verscherzen. Durch diese Art der " Erziehung" haben sich selbst bei so familienfreundlichen Hunderasse wie Golden Retriever oder Labrador die Beißunfälle in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt.

In vielen Hundeschulen wird mit gewaltfreier Hundeerziehung geworben, doch fraglich was "Gewalt" im eigentlichen Sinne bei der Hundeerziehung ist. Das Korallenhalsbänder usw. auch für uns nicht tragbar sind sollte klar sein. Aber für uns ist es Gewalt am Hund, wenn der Hund als unerzogener "Dauerzieher an der Leine" ständig hustet oder röchelt und mangels einer erzieherischen Einwirkung so seine Spaziergänge erlebt. Da sollte die Frage: "Ob Halsband oder Brustgeschirr richtig ist?", weit hinten anstehen, denn beides ist schädlich, wenn der Hund zieht.

Zudem ist es eine Form von Gewalt, wenn der Hund den ganzen Tag lang machen kann was er will und grenzenlos aufwächst. Egal ob er gerade das eigene Kind am Hosenbein festhält usw. Wenn der Hund durch unser vermenschlichendes Verhalten in Positionen gehoben wird, denen er nie gewachsen sein kann und mit denen er auch nichts anzufangen weiss. Wenn der Hund nie die Chance bekommt sein normales kommunikatives Verhalten auszuleben usw.
Da wird geklickert, positiv verstärkt und sonstige kreative Dinge an den Hund gebracht. Doch die natürliche Begrenzung fehlt. Wir Menschen glauben daran (was leider in vielen Hundeschulen praktiziert wird) und geben auch noch viel Geld für diesen unnatürlichen Humbug aus. Wobei Hundeerziehung doch etwas völlig natürliches sein sollte.

CANIS (Zentrum für Kynologie), ist für uns eine sehr gute Institution in Sachen Hundetrainerausbildung. Mit gutem Gewissen können wir Canis-Absolventen empfehlen. Dort werden die natürlichen Bedürfnisse in der Hundeerziehung nicht klein geredet oder abgeschwächt, sondern praktiziert. Ebenso wie bei der Hundeschule Hesselberg in Weiltingen unter der Leitung von Gerd Schuster, der bereits schon sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Zudem kann man ihn als sehr erfahren im Umgang mit dem Boerboel bezeichnen. Bereits viele Boerboelhalter, wurden von seinem Können und dem Einfühlungsvermögen am Hund überzeugt.

Kennzeichen einer guten und geeigneten Hundeschule sind unserer Meinung nach:

- Die Hunde werden nicht hochgepuscht (Ball- oder Beißwurstjunkies)

- Leckerchen sollten nicht der Mittelpunkt sein

- Soziale Kontakte sollten gewährleistet werden

- Hunde sollten auch mal lernen Frust zu ertragen

- Kein Quietschen und Fiepen der Hundehalter

- Die Hunde sollten auch lernen, körperliche Einschränkung zu akzeptieren"

Quelle: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

finde ich die dänischen einschränkungen gar nicht sooo schlimm...(ich weis, man kann das auch auf andere umlegen Cool)

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Irgendwie seh ich dir Richtlinie hier nicht, hab sie aber bereits in einem anderen Forum gelesen... So richtig weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll.
Ich finde, dass Rasselisten generell der falsche Ansatz sind, an ein solches Problem heranzugehen. Dänemark nennt zwar größtenteils Rassen, die ich mir nicht holen würde, weil ich glaube, ihren Bedürfnissen nicht gerecht zu werden, aber es gibt auch in Dänemark bestimmt Liebhaber dieser Rassen, die ganz genau wissen, auf was sie sich einlassen und den Hund auch dementsprechend fördern und fordern.

Ich war ja heute früh schon ganz erstaunt, als Jump wieder einen Beißunfall gemeldet hat und als bis jetzt einziger (ich hab das vorher wirklich noch nie gehört) zumindest andeutungsweise mal nicht den beiden AmStaffs die Schuld gegeben hat. Vielleicht findet langsam wirklich ein Umdenken statt, dass nicht immer sofort die sogenannten Kampfhunde verurteilt werden sondern erst mal die Umstände begutachtet und beurteilt werden.

Klar ist es äußerst positiv, wenn durch diese Regelung auch nur ein Kind geschützt wird. Aber wann werde dann endlich mal auch Schäferhunde und Golden Retriever auf dieser Liste stehen?

Benutzerprofil anzeigen http://www.fliegende-pfoten.jimdo.de

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